Erster Tag and der ETH

Hier einige Berichte ehemaliger Erstsemestriger darüber, wie sie ihren ersten Studientag erlebt haben.

Eva (Bio-Nlerin): “Eingepfercht in einen Vorlesungssaal mit viel zu vielen fremden Menschen, die man nicht kennt… kann ganz schön gut sein! Denn- wie sich schon sehr bald herausstellen wird- sind die allermeisten von ihnen super nett :) Tipp, falls es euch schwerfallen sollte, Leute kennen zu lernen (und auch für alle anderen!): Das Ersti-Wochenende! Super lustig und nur weiterzuempfehlen, da ihr auch schon ein paar aus höheren Semestern mal nebenbei kennen lernt :)“

Carl Thomas (Chemie): “Am ersten Tag an der ETH wusste ich im Prinzip noch nichts vom Studienalltag und so habe ich mir auch weniger sorgen um das Arbeitspensum gemacht, als darum im „neuen Lebensraum“ Anschluss zu finden, da ja alle Freunde und Bekannte daheim in Deutschland waren. Aber das geht wahrscheinlich jedem ähnlich, und so kommt man recht schnell miteinander in Kontakt.
Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist der Satz „Ja, geht unbedingt zur Sicherheits-Vorlesung, das ist das letzte mal, dass ihr Leute aus anderen Fachrichtungen seht.“ So falsch lag die Sprecherin leider nicht. Man ist natürlich die meiste Zeit mit den gleichen Leuten zusammen, aber es gibt Mittel und Wege, wie z.B. den VSETH um Kontakte nach ausserhalb des D-CHABs zu knüpfen.
Am ersten Tag ist man vielleicht noch ein wenig überwältigt von der Grösse der ETH und der Gebäude. Zur Beruhigung: Im HCI muss man (im ersten Jahr) eigentlich nie weiter als in den dritten Finger und an HG und CAB scheitern auch noch höhere Semester.“

Jana (Chemie): “Was andere Unis in einer Woche machen, schafft die ETH in einem Tag: Statt Einführungwoche ein Einführungstag. Ist aber alles halb so stressig und insgesamt lernt man an diesem Tag seine neue Umgebung kennen. Tipp von mir: Einfach Leute, die einem sympathisch erscheinen, anquatschen. Und sich keinen Stress machen, irgendwie kriegt man die wichtigen Informationen schon mit. Zuletzt kann ich das Erstiwochenende vom VCS wirklich empfehlen, besonders wenn man ganz neu in Zürich ist. Auf diesem Weg lernt man Leute aus dem eigenen und höheren Semestern gut kennen. Und unterschätzt nicht die Begegnungen am ersten Tag, sie könnten sich zu folgeschweren Freundschaften entwickeln. :-)“

Céline (Bio-Nlerin): „Nach langem Warten und Sehnen auf den Studienbeginn, war ich dann am ersten Tag ziemlich aufgeregt und begierig endlich anfangen zu dürfen. Ich hatte mir vor einem halben Jahr einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen verschafft und mir die ETH- Gebäude im Zentrum und am Hönggerberg schon einmal angeschaut, sodass ich am ersten Morgen den Vorlesungssaal problemlos fand. Bevor die Einführung begann nutzte ich die Gelegenheit mit meiner Banknachbarin zu schwatzen und schon hatte ich jemand neuen kennen gelernt. Zufälligerweise hiess sie wie ich und fing das gleiche Studium an. Nach ein paar Willkommensreden wurden wir in kleinen Gruppen über den Campus Hönggerberg geführt. Leider konnte ich mir aber nicht mal das Wichtigste merken, nämlich wo der Computerraum und die VPP- Station war. Aber der nette Drittjahrstudent, der uns herumführte, versicherte uns, dass das nach ein paar Wochen alles kein Promlem mehr wäre und das gab mir Mut (mehr als ich damals dachte), mich durch die erste Zeit durchzubeissen um danach das vielfältige Studentenleben geniessen zu können.“